Schöckl Trail Area

Hirsch auf Rädern

STA Xmas Charity – Abschlussbericht, Videos und Fotos…

Am ersten Adventsamstag ging heuer die zweite Ausgabe unserer Schöckl Trail Area Xmas Charity über die Bühne: Wir riefen auf zum winterlichen Szenetreff – es galt auf allen unseren Trails so viele Runden wie möglich zu drehen um Geld für den guten Zweck zu sammeln: Auch heuer waren die Biker wieder für den an Muskelschwund leidenden Georg Polic, 12 Jahre, und für Wings for Life unterwegs…

Voriges Jahr gab es die erste Ausgabe – unglaubliche 15 Grad hatte es Mitte Dezember, beinahe 140 Teilnehmer/innen waren zur Stelle und drehten ebenso unglaubliche 693 Runden…und heuer, genau ein Jahr drauf…

Kurz vor der Veranstaltung Schneefall, zwei Tage vor der Veranstaltung das Szenario siehe oben…jedem, der den Schöckl kennt, war klar: Das wird hart…

…zum Glück gab es aber ein paar, die den Schöckl noch besser kannten – schon regelmäßig auf Schnee unterwegs waren am Grazer Hausberg – und so ein beachtlicher Teil der Gravity-Szene trotz 0 Grad und Tiefschnee (…unter Bikern: 10 cm von oben bis unten…) enormen Einsatz und noch viel mehr Herz zeigten: 64 Teilnehmer waren letztlich zu Stelle, die auf Gibim, Getscho und Hintnumi zur Attacke bliesen, hier geht es zum Video von Wendi Hirzberger:

…unterm Strich wurden von 10-16 Uhr über 277 Runden auf unseren Strecken gedreht: Das sind beachtliche 180.050 Tiefenmeter, die Biker für den guten Zweck in Angriff genommen haben. Wirklich beindruckend auch die große Anzahl jugendlicher Enduro- und Downhillfreaks, die wie alle anderen am Gas drehten, um so Geld zu sammeln…

…unsere Xmas Charity ist dennoch kein Rennen: Es geht um den Spaß an der Sache, Bikebuddies im Winter zu treffen…der Massenstart lediglich eine Option für die, die Lust hatten, wirklich mit dem Messer zwischen den Zähnen alles zu geben…

…kein Rennen – und doch war am Start eine gewisse Anspannung zu spüren…

…viele Grazer, aber auch Fahrer aus ganz Österreich, Ungarn und Slowenien waren am Start…

…keine einfache Aufgabe – und dennoch waren viele überrascht, wie viel Spass man bei solchen Bedingungen haben kann…

Wie kann man Otto-Normal-Biker erklären, wie sich Snowdownhill so anfühlt? Versuchen wir es so – Schwung ist wichtig: Wie z.b. beim Skifahren geht alles mit höherem Tempo einfacher, man hält einfach leichter die Balance. Dann braucht es die mentale Seite – drauf zu bleiben, obwohl es optisch nicht nach unendlich Grip aussieht, stark bleiben, nicht unmotiviert auf den Anker tappen – denn genau das ist die Krux – das mit dem Bremsen, das ist so eine Sache… falsch dosiert bzw. ausgeworfen fährt das Bike gerne mal in alle Richtungen: „3 Meter foah ma grodaus, 2 davon daquer“ kann für einen ordentlichen Adrenalinschub sorgen, zieht aber auch die Mundwinkel ohne Gnade nach oben…

…Marcel, Semriach, 12 Jahre – den Herren kennt man schon von unserem Video 😉

…so wundert es bei genauerer Betrachtung gar nicht, dass die Stimmung unter den Teilnehmern wieder großartig war, unsere Charity sich als winterliches Szenetreffen etabliert…alle hatten ihren Spass…und dann waren da noch Firmen, die mitgeholfen haben:

Sachspenden bekamen wir Von der Firma Grossauer Graz, vom Kaufhaus Loder Kumberg, Nah und Frisch Pieber Radegund, Continental MTB, Rofa Sport, Lemur, The Gap Mountainbiking.

Mit der Tischlerei Gloggnitzer und der Baufirma Schleich fanden sich zwei Unternehmen, die € 0,5.-/Run in den Topf warfen, ein ganz fettes Danke auch an CMH Heli Skiing Austria und das österreichische Gravity-Magazin Lines – auf die Bikeszene ist einfach Verlass…

 

…und damit kamen wir heuer auf € 1078.25,-

…die wir in den nächsten Tagen übergeben/überweisen werden…euch allen da draußen ein fettes DANKE für euer enormes Herz, euren Einsatz und eure Bereitschaft, an die Grenzen zu gehen, bleibt nur noch, euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest zu wünschen ♥♥♥

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